


Das war einmal! In vier Klassenzimmern unserer Hauptschule Böheimkirchen hat das „Ende der Kreidezeit“ begonnen. Denn seit Jänner dieses Jahres dürfen die Schüler der 1. Klassen und der Polytechnische Schule auf elektronischen Tafeln arbeiten.
Es ist eine Kombination aus weißer Tafel, Computer und Projektor. Natürlich kann man an der elektronischen Tafel mit einem digitalten Stift auch weiterhin einfach etwas anschreiben, doch darüber hinaus bietet die Software revolutionär neue Möglichkeiten. Wo bisher die Schultafel regelmäßig abgewischt werden musste und das Tafelbild damit unwiderruflich verschwand, genügt nun ein Mausklick. Das Tafelbild wird gespeichert, um beispielsweise zu Beginn der nächsten Unterrichtsstunde daran anknüpfen zu können. Zu Linien, Rechenkästchen oder auch Notenlinien können farbige Hintergründe eingefügt werden. Aus verschiedenen Menüs lassen sich geometrische Figuren sowie Lineale und Zirkel auswählen. Weiterhin besteht die Möglichkeit, etwa ein Präsentations- oder Tabellenkalkulationsprogramm in das Tafelbild zu integrieren oder Videosequenzen einzuspielen. Eingebaute Lautsprecher ermöglichen die Tonwiedergabe. Es können auch Webseiten aufgerufen werden. Wo man früher die Karten aus dem Erdkunderaum holte, ruft die interaktive Tafel die ganze Welt als bewegliches Schaubild auf und gelöste Aufgaben werden im schulinternen Server gespeichert.
Die ersten Erfahrungen unserer Lehrer sind sehr positiv. Die Schüler sind konzentrierter. Es macht ihnen großen Spaß, an den neuen Boards zu lernen.
Bildbeschreibung: Michael Lang schreibt die Gesamtfläche des Grundstücks an die Tafel
Frederike Entenfellner