

9. Jänner 2010 bis 17. Jänner 2010Erneut fand von 9.01. – 17.01.2010 in der HS Böheimkirchen ein Schüleraustausch mit 14 nordschwedischen Schülern mit ihren 4 Lehrern und den Schülern der 3a Integrationsklasse der HS Böheimkirchen statt.
Herzlichst begrüßt wurden die schwedischen Freunde mit einem typisch österreichischen Buffet, gesponsert von der Gemeinde Böheimkirchen, im Heurigenlokal Zischkin von HS-Direktor Wolfgang Haydn mit Gattin Angelika, Bürgermeister Helmut Gabler, Projektleiterin HOL Monika Strobl und Klassenvorstand der 3a Klasse HOL Margit Engelhart.
Eine interessante Schulbesichtigung der Hauptschule unter Führung von Direktor Haydn stand anschließend auf dem Programm.
Den Abschluss des Tages bildete der Musicalbesuch „Tanz der Vampire“ in Wien, wovon die schwedischen Gäste sehr beeindruckt waren.
Vom 11.01. – 16.01.2010 fuhren die Schweden mit weiteren 65 Schülern der HS Böheimkirchen nach St.Johann/ Tirol auf Skikurs, unter der Leitung von HOL Manfred Spangl.
Bei herrlichem Wetter, guter Schneelage und sehr positiver Stimmung konnten alle Schüler/Innen ihre Ski- und Snowboardkünste unter Beweis stellen.
Ein Besuch im Kaiserbad in Ellmau, eine Stadtbesichtigung in Kitzbühel und ein gemeinsamer Discobesuch standen als Abendgestaltung auf dem Programm.
Nach dieser gemeinsamen Woche waren die letzten Sprachbarrieren und Hemmschwellen weg.
Freundschaften entstanden, trotz unterschiedlicher Sprachen, Kulturen und Herkunftsländer, freut sich Projektleiterin Monika Strobl.
Wieder zurück in Böheimkirchen stand für die schwedischen Lehrer ein Besuch des Eisenbahnerballs im Festsaal auf dem Programm.
Am 17.01.2010 wurden die Gäste in der Hauptschule verabschiedet.
Die schwedische Projektleiterin Maria Tuvemyr bedankte sich beim Abschied ganz herzlich bei den Schülern der 3a Integrationsklasse für ihre Freundschaft, weiters bei den Eltern der Schüler und bei Fam. Toni Schmied für ihre Gastfreundschaft, bei Direktor Wolfgang Haydn, bei Bgm. Helmut Gabler auch für die finanzielle Unterstützung und bei den Lehrerinnen Margit Engelhart und Monika Strobl für die Organisation und Durchführung dieses Projektes.
Ein Gegenbesuch der 3a Klassenschüler nach Pitea in Nordschweden erfolgt im Mai 2011.
Monika Strobl
Am 09.01. fand ein Schüleraustausch mit schwedischen Schülern aus Pitea und unserer Klasse (3a) statt. Mit einem mulmigen Gefühl fuhr ich spät in der Nacht zur Hauptschule Böheimkirchen. Dort warteten meine Freunde und ich schon aufgeregt auf die schwedischen Schüler. Endlich trafen sie ein. Sofort stiegen unsere Lehrer und die Lehrer der schwedischen Schule aus dem Bus und begrüßten uns recht herzlich. Auch die schwedischen Schüler kamen mit ihren Koffern herbeigerannt. Gleich danach durften wir unsere „Schweden“ mit nach Hause nehmen. Anfangs war mir nicht so zum Reden zu mute, weil wir uns doch noch nicht so gut kannten. Vorerst redete nur mein Papa mit den schwedischen Schülern, ach übrigens meine zwei „Schweden“ heißen Andreas Magnusson und Marcus Eriksson. Am nächsten Morgen stand ein ganztägiges Programm auf der Tagesliste. Um 12. 30 Uhr fuhr uns meine Mama zum Heurigen Z’ischkin, wo die offizielle Begrüßung der „Schweden“ stattfand. Gleich hielt unser Schuldirektor Wolfgang Haydn eine kurze Rede in Englisch, auch unsere Lehrerinnen Frau Engelhart und Frau Strobl begrüßten unsere Gäste recht herzlich. Natürlich durfte der Bürgermeister von Böheimkirchen nicht fehlen, er lud uns dankenswerterweise zum Mittagsbuffet ein. Nach dem herrlichen Gaumenschmaus machten wir uns auf den Weg zu unserer Schule. Dort angekommen präsentierten wir unseren Gästen die neue Mittelschule Böheimkirchen. Ungefähr eine Stunde verbrachten wir in der Schule und zeigten unseren Schülern das gesamte Gebäude. Eine Stunde später bekamen wir unsere Karten für das Musical „Tanz der Vampire“. Anschließend fuhren wir los und bevor wir beim „Ronacher Theater“ ankamen, machten wir noch schnell eine kleine Rundfahrt in der Innenstadt von Wien. Endlich waren wir angekommen, ab jetzt trugen wir die volle Verantwortung für unsere schwedischen Gäste. Um ca. 18.00 Uhr begann die Vorstellung, es war ein beeindruckendes Musical, nur leider verstanden unsere „Schweden“ nicht sehr viel von dem Text, weil es in Deutsch gespielt wurde. Um 10.00 Uhr kamen wir geschafft und müde zu Hause an. Schlussendlich gingen wir völlig erschöpft ins Bett. Früh am Morgen wurden Andreas, Marcus und ich von meiner Mama aufgeweckt. Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir nach St.Pölten zum Bahnhof .Dort angekommen empfing uns unsere Lehrerin recht herzlich. Anschließenden verabschiedeten wir uns, denn um 12.04 Uhr war die geplante Abfahrt mit dem Zug. Am späten Nachmittag kamen wir in Oberndorf bei Tirol beim „Niederstrasserhof“ an. Nach einigen Diskussionen bekamen Daniel Naderer, Marcus Bergström, Alexander Sandberg, Andreas Magnusson, Marcus Eriksson und ich ein Sechsbettzimmer. Sofort hatten wir die Schränke voll geräumt und dann ging es auch schon wieder in den Speisesaal, dort bekamen wir die Pistenregeln und die Hausordnung erklärt. Danach servierte uns der Wirt eine Suppe und andere leckere Gerichte, den Rest des Abends durften wir mit unseren „Schweden“ frei verbringen. Am nächsten Morgen um 07.30 Uhr war Tagwache, das gefiel uns überhaupt nicht. Es wurde allmählich 08.00 Uhr und das Frühstück war schon vorbereitet, als wir in den Saal kamen. Noch schnell etwas essen und dann gings los. Mit vollem Magen fuhren wir alle auf das „Kitzbühler Horn“, das war unser Skigebiet nebenan. Dort wurden wir, die NMS Böheimkirchen in jeweils vier verschiedene Gruppen eingeteilt. Ich fuhr in der 1. Gruppe bei den Snowboardern. Bei den „Schweden“ war das einwenig anders, diese durften mit ihren Lehrern „frei“ fahren. Nach ca. vier Stunden war der erste Ski- und Snowboardtag zu Ende. Am nächsten Tag stand fast das gleich Programm am Tagesplan. Zuerst vier Stunden Snowboarden und abends verschlug es unsere Klasse und die „Schweden“ ins Hallenbad nach Ellmau. Dort war der Spaßpegel auf mindestens 100, denn eine Rutsche mit 70 Grad Neigung ließ unser Herz schneller schlagen. Nach einigen schönen Stunden fuhren wir wieder zurück ins Quartier, wo wir leider schlafen gehen mussten. Tags darauf ging es sehr früh wieder auf die Piste, um ein paar Kurven zu schwingen. Natürlich hatten wir auch dieses Mal ein Abendprogramm, das wirklich jeder ausprobierte. Unsere Mädchen hatten nämlich Sing Star mitgebracht. Unzählige Lieder wurden gesungen bis uns dann wieder einmal die Lehrer ins Bett schickten. So vergingen noch die restlichen Tage. Aber ein unvergessliches Highlight hatte ich schon fast vergessen, es war für den Freitagabend geplant, ein Discobesuch in Oberndorf. Dort wurden wir gleich mit coolen Partyliedern erwartet. Anfangs war es einwenig leer auf der Tanzfläche, aber einige Zeit später füllte sich die Tanzfläche und die Partystimmung war nicht zu übersehen. Gerade wo es sich so richtig feiern ließe, mussten wir wieder einmal abbrechen und ins Quartier schlafen gehen. Am Samstagmorgen packten wir uns unsere Sachen und brachten sie hinaus zum Bus und anschließend marschierten wir in den Speisesaal. Gleich danach war Abfahrt nach Böheimkirchen, um ca. 13.00 Uhr kamen wir an. Ganz schnell wurden noch die letzten Koffer aus dem Bus geräumt und dann waren wir abholbereit. Als wir zu Hause ankamen, stand schon das Essen auf dem Tisch und den Hunger hatten wir natürlich auch mitgebracht. Danach stand uns der komplette Nachmittag frei, da konnten wir tun und machen was wir wollten. Am frühen Nachmittag fuhren wir nach Krems und besuchten das prachtvolle Stift Göttweig. Etwas später verschlug es uns zu einem kleinen Hafen neben der Donau. Am Abend fand unsere alljährliche Mitgliederversammlung der freiwilligen Feuerwehr Ausserkasten-Furth statt. Einige Stunden später war unsere Versammlung zu Ende und zur Krönung des Abends verbrachten wir noch einige Zeit im FF-Haus, wo wir Tischfußball spielten. Der nächste Tag war eher ein nicht so toller Tag, denn es stand die Verabschiedung am Programm. Unsere Lehrer und unser Direktor hatten noch eine Rede vorbereitet. Von uns Schülern bekamen die schwedischen Gäste noch eine Umarmung und ein Abschiedsgeschenk. Vor der Schule wurden noch ein paar Fotos von uns und den „Schweden“ gemacht. Schlussendlich fuhren unsere Lehrer mit den Gästen zum Schwechater Flughafen und ich glaube, diese Woche wird keiner von der 3a Klasse vergessen.